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Kurzbiografie
Pablo Devigo ist Dirigent und historischer Tastenspieler aus Galicien, Spanien, mit Schwerpunkt auf historischer Aufführungspraxis. Er ist künstlerischer Leiter von Música d’Outrora, mit dem er neue Zugänge zum Repertoire des 17. Jahrhunderts erkundet. Das Debütalbum des Ensembles, Still Life, erschien 2025 bei Deux-Elles. Er war Gastdirigent der Real Filharmonía de Galicia und assistierte Orchestern in Europa und den Vereinigten Staaten.
Devigo, Fulbright-Stipendiat (2015–2017) und Doctor of Musical Arts der Indiana University, wo seine Forschung der spanischen Theatermusik des Barock galt, absolvierte zudem die Royal Academy of Music (London) und das Königliche Konservatorium Den Haag (Niederlande). 2018 war er Conducting Fellow des Aspen Music Festival, 2021 Finalist des Khachaturian-Dirigierwettbewerbs. Als historischer Interpret wurde er durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten wie Fabio Bonizzoni, Patrick Ayrton, Carole Cerasi und James Johnston geprägt.
Vollständige Biografie
Pablo Devigo ist Dirigent und historischer Tastenspieler. Seine Arbeit schlägt mit innovativen Interpretationsansätzen eine Brücke über mehr als vier Jahrhunderte Musiktradition. Ausgebildet in Komposition und Dirigieren am Konservatorium des Fürstentums Asturien, das er mit dem Außerordentlichen Preis und höchster Auszeichnung abschloss, setzte Devigo seine Studien als Fulbright-Stipendiat am Cleveland Institute of Music fort. Sein Streben nach Expertise in historischer Aufführungspraxis führte ihn an die Royal Academy of Music in London und das Königliche Konservatorium Den Haag.
Devigos beruflicher Weg spiegelt sein Engagement für wissenschaftliche Forschung ebenso wie für lebendige Aufführung. 2022 gründete er Música d’Outrora, ein Ensemble, das sich historischer Wiederentdeckung und Innovation widmet. Seine künstlerische Leitung zeigt sich im Debütalbum Still Life (Deux-Elles, 2025), das einen frischen Blick auf die italienische Stylus-fantasticus-Tradition des 17. Jahrhunderts wirft.
Im Laufe seiner Karriere hat Devigo mit renommierten Dirigenten wie Bernard Haitink beim Lucerne Festival, Paul Daniel und William Christie zusammengearbeitet. Seine fortdauernde Verbindung zur Real Filharmonía de Galicia führte zu mehreren bemerkenswerten Aufführungen in Santiago de Compostela.
2025 schloss Devigo an der Indiana University sein Doktorat (Doctor of Musical Arts) in Orchesterdirigieren mit einer kritischen Edition von „Muerte en amor es la ausencia“ ab, einer Comedia von Sebastián Durón. Das Projekt steht beispielhaft für seinen Ansatz, gründliche Forschung mit Aufführungspraxis zu verbinden.
Pablo Devigos künstlerische Vision findet zunehmend internationale Anerkennung: Er stiftet bedeutungsvolle Dialoge zwischen historischem Repertoire und heutigem Publikum und bietet neue ästhetische und poetische Interpretationen, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden.
Fotografien

